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In Deutschland gibt es mit derzeit knapp 100 Bahnhofsmissionen ein dichtes, historisch gewachsenes Netz, dessen Geschichte bis zur Gründung der ersten Bahnhofsmission
im Jahr 1894 zurückreicht.
 
Die verschiedenen – selbstständigen – lokalen Bahnhofsmissionen werden personell und finanziell von Organisationen der Evangelischen und der Katholischen Kirche (z. B. Caritas, Diakonie, IN VIA und ihren regionalen und lokalen Unterorganisationen) getragen. Oft arbeiten katholische und evangelische Träger dabei vor Ort ökumenisch zusammen.
 
Bahnhofsmissionen haben einen oder zwei Leitende, meist sehr wenige fest angestellte
und häufig viele ehrenamtliche Mitarbeiter. Dazu kommen Zivildienstleistende sowie Praktikantinnen und Praktikanten.
 
Aus der langen Zusammenarbeit der Bahnhofsmissionen und der gemeinsamen Idee entstanden nach und nach Strukturen, die Bahnhofsmissionen regional und konfessionell zusammenfassten und heute eine gemeinsame, koordinierte Arbeit sicherstellen.
 
 
 
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