5. FEBRUAR 2011

Bundesverkehrs-minister und Bahnchef bei Eröffnung der Bahnhofsmission Aschaffenburg

ASCHAFFENBURG. Raus aus dem Bauwagen: Nach 20 beengten Monaten in einem Bauwagen hat die Aschaffenburger Bahnhofsmission jetzt ihr  Domizil im nagelneuen Bahnhof bezogen – 51 Quadratmeter groß, hell und freundlich eingerichtet, direkt an Gleis 2.


Bis zuletzt werkelten Karin Glöckner, Geschäftsführerin von IN VIA katholische Mädchensozialarbeit Aschaffenburg und Leiterin der Bahnhofsmission, und ihre Stellvertreterin vom diakonischen Werk Untermain, Bärbel Wosilus, damit pünktlich zur großen Eröffnung des Aschaffenburger Bahnhofs auch die Räume der Bahnhofsmission fertig wurden.


Hoher Besuch hatte sich neben zahlreicher Prominenz aus Politik und Wirtschaft angesagt: Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube waren dabei, als Weihbischof Ulrich Boom und Regionalbischof Christian Schmitt die neuen Räume von Aschaffenburgs ältester ökumenischer Einrichtung segneten und deren sozialen Auftrag würdigten.


Etwa 14.000 Reisende nutzen täglich den zweitgrößten Bahnhof im Regierungsbezirk Unterfranken. Nicht alle kommen dabei alleine zurecht. Hilfe beim Ein-, Aus- oder Umsteigen bietet die Bahnhofmission mit ihren acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Etwa 8 000 Menschen klopfen pro Jahr an die Tür der Aschaffenburger Bahnhofsmission, die getragen wird von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit Aschaffenburg e.V., einem Fachverband im Caritasverband, und vom Diakonischen Werk Untermain.


Farbe brachten auch die prominenten Gäste am Einweihungstag in die Bahnhofsmission: Mit dem Pinsel und vielen guten Ideen gestalteten sie bei einer Kreativaktion eine große Leinwand und signierten als Zeichen der Verbundenheit eine Tafel. Diese „Schätze“ sollen später den Besuchern zeigen, wer sich hier schon die Klinke in die Hand gegeben hat.

 


 
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