17. MÄRZ 2011

Bahnhofsmission ist Mitglied bei Allianz pro Schiene

BERLIN. Mit der Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission stößt das 18. Non-Profit-Mitglied zu Allianz pro Schiene. Das Verkehrsbündnis  setzt sich für die Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs ein. Mitglieder sind die  großen Umweltverbände, Verbraucherverbände und die beiden Gewerkschaften des Eisenbahnsektors.

 

Verkehrspolitik sozial gestalten
Die Bahnhofsmission verspricht sich von der Mitgliedschaft in der Allianz pro Schiene  einen starken Partner bei der  Verwirklichung ihrer sozialpolitischen Anliegen. „In einer zunehmend mobilen Gesellschaft gestaltet die Verkehrspolitik immer unmittelbarer die soziale Umwelt der Menschen mit“, sagte Christian Bakemeier, Bundesgeschäftsführer der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Berlin. „Wir werden uns daher dafür einsetzen, dass die Nutzung des Verkehrsmittels Bahn weiter möglichst allen Menschen offen steht“, betonte Bakemeier.

„Die Eisenbahn ist nicht nur das umweltfreundlichste und sicherste Verkehrsmittel, sondern auch das sozialste“, sagte der Allianz pro Schiene-Vorstandsvorsitzende Alexander Kirchner in Berlin. „Mit dem Neuzugang Bahnhofsmission, hinter dem die beiden christlichen Kirchen Deutschlands stehen, hat unser Bündnis ein lebendiges soziales Standbein hinzugewonnen“, so Kirchner. Für die Bahnhofsmission stehe immer der Mensch im Mittelpunkt der Reise, ob das ältere Reisende seien, Kinder aus Patchwork-Familien, die allein unterwegs seien, oder Bahnreisende, die auf der Fahrt in Notlagen gerieten, immer sei der Bahnhof der Kristallisationspunkt einer sozialen Mobilität.


 
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