27. MAI 2011

Eine besondere Bahnhofsmission – extra für den Kirchentag in Dresden

BERLIN/DRESDEN. Eigentlich gibt es in Dresden gar keine Bahnhofsmission. Doch extra für den Ev. Kirchentag 2011 wird das Angebot ins Leben gerufen. Denn schließlich werden vom 1. bis 5. Juni mehr als hunderttausend Besucher in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet. Viele sind mit Bus und Bahn unterwegs, und nicht wenige auf die Angebote der Bahnhofsmission angewiesen.

Mit viel Engagement und Kreativität machen die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Dresden die Angebote der Bahnhofsmission an allen drei Bahnhöfen möglich. In Dresden Neustadt hat die Bahn vorübergehend Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird es auch am Hauptbahnhof und am Bahnhof Dresden Mitte Reisehilfen beim Ein-, Aus- und Umsteigen geben sowie Unterstützung in akuten Nöten, wenn zum Beispiel Menschen bestohlen wurden, krank sind oder verzweifelt.

Die Vorbereitungen für das ungewöhnliche Projekt laufen bereits seit letztem Jahr unter der Regie von Heike Müller, Leiterin der Bahnhofsmission Halle. „Wir werden mit rund 40 Ehrenamtlichen an den drei Bahnhöfen in Dresden den Kirchentagsbesuchern mit Rat und Tag zur Seite stehen“, sagt Müller. Sie betont, dass dieses große Projekt nur dank der umfangreichen Unterstützung des Dresdener Bahnhofsmanagements möglich geworden ist. Darüber hinaus arbeitet die Bahnhofsmission eng mit der Johanniter Unfallhilfe zusammen. Erreichbar ist die temporäre Dresdner Bahnhofsmission während des Kirchentags unter der Telefonnummer 0351 461-5588.

Natürlich ist die Bahnhofsmission auch auf dem Ev. Kirchentag vertreten. Am Stand auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Messegelände (Zelt F6, Stand A02) stellen sich die ostdeutschen Bahnhofmissionen vor. Große und kleine Besucher erhalten einen spannenden Einblick in die Arbeit der Bahnhofsmissionen, die mit insgesamt rund hundert Einrichtungen in ganz Deutschland aktiv sind.


 
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