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AKTUELLES

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft arbeitete in der Dortmunder Bahnhofsmission
Foto: Land NRW / R. Pfeil

Am Mittwoch, 18. Mai hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dortmunder Bahnhofsmission ein sehr besonderes Erlebnis mit einer ziemlich prominenten "Kollegin".

Einen ganzen Tag lang unterstützte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Team der Bahnhofsmission Dortmund bei der Arbeit am Hauptbahnhof. Die Ministerpräsidentin lernte dort die alltäglichen Aufgaben der Haupt- und Ehrenamtlichen kennen.

35 Ehrenamtliche engagieren sich bei der Dortmunder Bahnhofsmission. Ihre Leiterin, Swetlana Berg, konnte am 18. Mai die Ehrenamtliche Nr. 36 begrüßen: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes NRW, hat für einen Tag bei der Bahnhofsmission gearbeitet.

Nein, es war weder ein Vorzeige- noch ein PR-Termin. Die Ministerpräsidentin hat Koffer geschleppt, Rollstuhlfahrer begleitet und älteren Damen aus dem Zug geholfen. „Heute waren über hundert Gäste da“, erzählt sie abends, nach getaner Arbeit. Und die Bezeichnung „Gäste“ verrät, wie sehr sie sich mit ihrem Ein-Tages-Job identifiziert hatte.

Die Dortmunder Bahnhofsmission, übrigens in ökumenischer Trägerschaft, ist Anfang des letzten Jahrhunderts gegründet worden. „Auf dem Bahnhof“, so Regina Adams vom Diakonischen Werk, „sehen und riechen wir die Not von Menschen.“

Deshalb kümmert sich in der Mission täglich von 8 bis 20 Uhr ein buntes Team von Engagierten um diese Nöte und Problem, bietet Anteilnahme, Gespräche und Hilfe. „Die Bahnhofsmission ist gelebte Kirche am Bahnhof“, so eine Ehrenamtliche. „Man weiß zu Schichtbeginn nie, was auf einen zukommt.“

Genauso erging es auch Ministerpräsidentin Kraft, die zu Arbeitsbeginn sehr gespannt war auf die kommenden Stunden. Anschließend bekannte sie: „Ich gehe jetzt mit einem anderen Blick, nämlich sehenden Auges durch den Bahnhof.“

Sie habe einen „Mikrokosmos“ kennengelernt, in dem sich die komplette Gesellschaft spiegelt. „Das ist schon unglaublich.“ Es sei ihr deutlich geworden, wie sehr die Bahnhofsmission eine „emotionale Anlaufstelle“ ist. „Das ist ganz wichtig.“

Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den jungen Wohnungslosen, die hierher kommen. „Das nimmt einen schon mit, wenn man diese 16- oder 17-jährigen sieht.“ Und zwar so sehr, dass sie sich überlegt, ein Pilotprojekt für Dortmund anzustoßen. Jugendliche, die erfolgreich aus der Wohnungslosigkeit geholt wurden, so ihre Idee, sollen sich um junge Obdachlose kümmern.

Ein dickes Lob gab es für die Ehren- und Hauptamtlichen der Bahnhofsmission. „Es ist ein tolles Team und bewegend zu sehen, mit wie viel Herzblut dort gearbeitet wird.“ Ein Kompliment, das Swetlana Berg gerne zurückgab. „Frau Kraft ist eine prima Ehrenamtliche“. Doch das Angebot von Berg, sich bei der Dortmunder Mission weiter zu engagieren, lehnte Kraft ab. „Dazu ist mein Terminkalender zu voll.“

Mehr infos unter:
https://www.land.nrw/de/tatkraft-einsatz-dortmund

 
 

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