17. APRIL 2026

22 Jahre prägend für die Bahnhofsmission: IN VIA Bayern-Referentin Hedwig Gappa-Langer verabschiedet

Ein Abschied nach 22 Jahren: Hedwig Gappa-Langer hat die Bahnhofsmissionen in Bayern maßgeblich geprägt. Nun geht sie in den Ruhestand. Als Referentin bei IN VIA Bayern gestaltete sie die Arbeit auf Landesebene entscheidend mit. Sie vertrat den Verband in der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen im Freistaat. Mehr...

 

Ob bei Förderstrukturen, in der Netzwerkarbeit oder in öffentlichkeitswirksamen Projekten: Gappa-Langer stärkte die Bahnhofsmission deutlich – fachlich fundiert, mit Weitblick und menschlicher Nähe. Sichtbar wurde dies auch in kreativen Initiativen und Ausstellungen. Projekte wie „Das Leben ist eine Kunst“ oder die Wanderbank rückten die Gäste in den Mittelpunkt und machten die Bahnhofsmission einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

 

„Hedwig Gappa-Langer hat die Bahnhofsmissionen in Bayern nachhaltig weiterentwickelt“, sagt Rita Schulz, Vorständin von IN VIA Bayern. „Ihr Engagement, ihre Expertise und ihre Zugewandtheit haben bleibende Spuren hinterlassen.“

 

Auch im Bundesverband Bahnhofsmission Deutschland e. V. brachte sie ihre Erfahrung ein und vertrat die Interessen der bayerischen Stationen. Bei ihrer Verabschiedung in München wurde sie unter anderem mit der Dankmedaille des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet.

 

Gisela Sauter-Ackermann (Geschäftsführerin BAG KBM) , Hedwig Gappa-Langer und Josef Lüttg (Vorsitzender BAG KBM)

 

Die große Anerkennung zeigt sich auch in den Rückmeldungen aus den Einrichtungen. So betonte Anita Dorsch von der Bahnhofsmission Nürnberg im Vorfeld der Veranstaltung: „Ohne die Unterstützung der Landesebene – gerade bei Finanzierungsmöglichkeiten – wären wir heute nicht da, wo wir sind.“

 

Beim Abschiedsfest wurde das vielfältige Wirken von Hedwig Gappa-Langer noch einmal sichtbar. Beiträge aus den Bahnhofsmissionen sowie die Übergabe des Buches „Das kleine Hedwig-Lexikon“ würdigten ihre Arbeit in besonderer Weise. Gappa-Langer zeigte sich sichtlich bewegt und bedankte sich für die vielen persönlichen Worte: „Ich bin überwältigt von so viel Wertschätzung – und dankbar für all die Menschen, mit denen ich diese Arbeit gestalten durfte“, so Gappa-Langer.

 

Mit Michelle Agler und Natalie Helmö übernehmen künftig zwei neue Referentinnen die Aufgaben auf Landesebene bei IN VIA Bayern. Ihr Pendant bei der Diakonie Bayern bleibt Harald Keiser.

 

Für die Zukunft formuliert Gappa-Langer einen klaren Wunsch: „Dass das niedrigschwellige Angebot der Bahnhofsmissionen angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen als Anker für die Menschen langfristig verlässlich abgesichert wird – ebenso wie ihre bayernweite Unterstützung durch die Landesebene.“

 

Immer mehr Menschen suchen Hilfe in den zwölf bayerischen Bahnhofsmissionen, häufig in belastenden Lebenssituationen. 2025 verzeichneten die Einrichtungen erneut einen Anstieg: über 1.000.000 Hilfeleistungen bei rund 620.000 Kontakten – etwa zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

 

Ihr Kontakt für Rückfragen

Rita Schulz 

Geschäftsführende Vorständin

IN VIA Bayern e.V. Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit

TEL 089/5126619-11

rita.schulz@remove-this.invia-bayern.de

www.invia-bayern.de

 

 


 
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