Gedanken zum 15. Sonntag nach Trinitatis von Klaus-Dieter Kottnik
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. (1. Petrusbrief 5,7)
Diese Worte könnten wir so lesen, als wären sie eine Einladung, völlig sorglos in den Tag zu leben. Man könnte auch sagen, eine Einladung, einfach so drauf los zu leben, frei nach dem Motto; „Was kost‘ die Welt, hoppla, jetzt komm ich“.
Gedanken zum 14. Sonntag nach Trinitatis von Barbara Ziegler
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.(Psalm 103,2)
„J’ai commencé a la gare“
Ich habe am Bahnhof angefangen.
Gedanken zum 13. Sonntag nach Trinitatis von Leif Murawski
Christus spricht: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Matthäus 25,40b)
Dieser Bibelvers wird wohl am häufigsten herangezogen, um diakonisches Handeln biblisch zu begründen. Dabei ist dies Jesuswort durchaus nicht selbstverständlich wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn: Wer ist der Geringste?
Gedanken zum 12. Sonntag nach Trinitatis von Constantin Schnee
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." (Jesaja 42,3a)
Welches Bild haben Sie vor Augen, wenn es hier heißt: „geknicktes Rohr“?
Gedanken zum 11. Sonntag nach Trinitatis von Christian Bakemeier
Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. (Jesaja 60,10)
Kraftvolle Worte sind es, die der Prophet Jesaja an das Volk Israel richtet, das sich im Babylonischer Gefangenschaft befindet. Gott hat sein Volk gestraft,
Gedanken zum 10. Sonntag nach Trinitatis von Josef Lüttig
„Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.“ (Psalm 33)
Manche biblischen Texte erschrecken mich beim ersten Lesen. Dieser Vers aus Psalm 33 gehört dazu.
Gedanken zum 9. Sonntag nach Trinitatis von Jann-Thorge Thöming
„Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“ (Lukas 12,48b)
Diese Aussage aus dem Lukasevangelium klingt zunächst streng. Fast so, als würde jede von Gott gegebene Gabe sofort zur Pflicht werden. Doch vielleicht steckt darin vor allem eine freundliche Erinnerung: Was wir können, gehört nie nur uns allein.
Gedanken zum 8. Sonntag nach Trinitatis von Peter Nagel
„Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheserbrief 5,8b.9)
Der Schreiber des Epheserbriefes fordert seine Leser dazu auf, so zu leben, dass sie als „Kinder des Lichts“ sichtbar und erkennbar sind.
Gedanken zum 7. Sonntag nach Trinitatis von Sarah Gugel
"So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." (Epheserbrief 2,19)
Vor einigen Tagen kam ein wohnungsloser Mann zur Tür herein. Er lächelte und sagte ganz selbstverständlich: „Endlich zuhause.“ Dann schaute er mich an, schmunzelte verlegen und fügte hinzu: „Irgendwie ist es das schon. Vielleicht eins von mehreren.“
Gedanken zum 6. Sonntag nach Trinitatis von Christine Siegl
"So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!" (Jesaja 43,1)
Manchmal sagt ein Lied mehr als viele Worte. Vielleicht haben Sie Zeit und Gelegenheit sich das Lied „Fürchte dich nicht“ von Samuel Harfst anzuhören,
Gedanken zum 5. Sonntag nach Trinitatis von Marieke Grupe
"Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. " (Epheserbrief 2,8)
Ich gebe zu, beim ersten Lesen führte diese Wochenlosung zu ziemlichen Irritationen bei mir. Auch der gesamte Text fühlte sich für mich ausschließend und exklusiv machend an, als ob der christliche Glaube etwas Besseres wäre. Doch die Gnade Gottes ist nicht exklusiv, mein Glaube ist nicht ausschließend und schon gar nicht etwas „Besseres“.
Gedanken zum 4. Sonntag nach Trinitatis von Bernd Lutz
„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (Gal 6,2)
„Einer trage des andern Last“. Geht das überhaupt? Sicher. Simon von Cyrene wurde dazu gezwungen, Jesus das Kreuz zu tragen (Mt 27,32). Aber Zwangsverpflichtung ist doch wohl nicht gemeint, wenn es um die Erfüllung des Gesetzes Christi geht. Kann man aber einem anderen Menschen wirklich die große Last eines Lebens (Trauer, Versagen, Schuld…) abnehmen?
Gedanken zum 3. Sonntag nach Trinitatis von Annette Meyns
"Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist." (Lukas 19,10)
Da sitzt der kleinwüchsige Zachäus auf einem Maulbeerbaum und wartet – wie so viele andere Menschen – auf Jesus, der in Jericho einzieht.
Diese Erzählung werde ich immer mit meiner Kindheit und den wundervollen Illustrationen von Kees de Kort verbinden.
Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis von Günter Hentschel
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken”. (Matthäus 11, 28)
In diesem Bibeltext geht es darum, zu erkennen, welche Lasten vorhanden sind oder entstehen können. Aber es geht auch um ein Versprechen, wie man sich aus dieser Not befreien und Zuversicht schöpfen kann.
Gedanken zum ersten Sonntag nach Trinitatis von Daniel Beyer
„Ins Wasser fällt ein Stein“ (Lied von Manfred Siebald)
Gedanken zu Trinitatis von Martin Weimann
Die Gnade unseres Herren Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. (2. Korinther 13,13)
Die Worte aus dem zweiten Korintherbrief wirken wie ein Segensgruß – und zugleich wie ein Gegenentwurf zu vielem, was unsere Gegenwart prägt: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“
Gedanken zu Pfingsten von Susanne Nowak
„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja 4,6b)
Im biblisch-historischen Kontext gehört Kapitel 4 des Buches Sacharja in die Zeit nach dem babylonischen Exil um etwa 520 v. Chr., während der Herrschaft des persischen Königs Darius I. Nach der Rückkehr aus dem Exil stehen Serubbabel, der Gouverneur von Juda, und Jeschua, der Hohepriester, gemeinsam mit dem Volk vor der Aufgabe, den Tempel wieder aufzubauen.
Gedanken zum 6. Sonntag nach Ostern Exaudi (Höre) von Gabriele Melchior
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen" (Johannes 12,32)
Obwohl wir uns in der nachösterlichen Zeit befinden, geht der heutige Text noch einmal zurück, und zwar in die Zeit bevor Jesus mit seinen Jüngern das Passah-Fest feiert. Stellen wir uns vor, 2 Freunde von Jesus reflektieren das Erlebte, ungefähr so könnte es gewesen sein:
Gedanken zum 5. Sonntag nach Ostern: Rogate (Betet, bittet) von Mirko Schwärzel
"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet" (Psalm 66,20)
Der Mai ist mein Lieblingsmonat. Ein Frühlingssommermonat. Ein Aufbruchsmonat. Ein Monat mit vielen Festen und Feiertagen: Maitag, Europatag, Muttertag, Himmelfahrt und Pfingsten.
Gedanken zum 4. Sonntag nach Ostern von Swetlana Berg
"Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder" (Psalm 98,1)
In der Bahnhofsmission wird dieser Vers nicht gesungen, er wird gelebt: Hier, zwischen Gleisen, Zugwind und dem „harten Asphalt der Realität“, bedeutet dieses „neue Lied“ oft erst einmal: das Schweigen brechen.
Gedanken zum 3. Sonntag nach Ostern - Jubilate (Freut Euch) von Robert Klebes
"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." (2. Korintherbrief 5,17)
„Vom Saulus zum Paulus“ – Eine kurze, umgangssprachliche Formel für starke Veränderung oder einen krassen Meinungswechsel. Paulus beschreibt seine eigene, biografische Wandlung in seiner Haltung. Ist ein radikaler Bruch für die Arbeit der Bahnhofsmissionen denkbar und eventuell sogar notwendig?
Gedanken zum 2. Sonntag nach Ostern - Misericordias Domini (Barmherzigkeit des Herrn) von Constantin Schnee
"Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben." (Johannes 10,11a.27-28a)
„Christus spricht“ – wer ist oder war dieser Christus eigentlich?
Die Übersetzungen sagen: der Gesalbte, der Messias und der Sohn Gottes. Welch starker Anspruch!
Gedanken zum ersten Sonntag nach Ostern - Quasimodogeniti (wie die Neugeborenen) von Barbara Ziegler
"Wie die neugeborenen Kindlein" (1. Petrusbrief 2,2)
„Wie die Neugeborenen nach Milch verlangen“, nach einer für sie wichtigen Lebensgrundlage, die sie auch lautstark zum Ausdruck bringen können, so sollen auch wir schauen, was wichtig für uns ist.
Gedanken zu Ostersonntag von Klaus-Dieter Kottnik
Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle (Offenbarung 1,18)
„Glaubst du das?“ Wer so fragt, der hat Zweifel gegenüber jemandem, der eine eindeutige Auffassung vertritt. Dahinter steckt der Gedanke: „Der oder die redet sich doch etwas ein“.
Gedanken zu Karfreitag von Günter Hentschel
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn gtlauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3,16)
Dieser Text ist einer der bekanntesten Verse in der Bibel. Es ist das Herzstück des christlichen Glaubens - des von Liebe geprägten Zusammenlebens überhaupt. Dieser Vers betont Gottes Liebe zu der Welt und zu uns - aber warum?
Gedanken zu Palmsonntag von Axel Mangat
Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben (Johannes 3,14/15)
Der Wochenspruch fügt sich eng zusammen mit einem ganz ähnlichen Bibelvers aus dem Markusevangelium (10,45), der vor zwei Wochen Grundlage der „Gedanken zum Tag“ war: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene.“
Gedanken zum 5. Sonntag der Passionszeit von Peter Nagel
Schaffe mir Recht, Gott (Psalm 43,1)
So startet der Psalm 43 mit einem typischen Hilferuf für einen Beter. Er oder sie hat eine konkrete Notlage vor Augen, zumeist bedrängt von anderen Mitmenschen.
Im ersten Vers geht es zunächst weiter mit: „und führe meinen Rechtsstreit gegen ein treuloses Volk!“ Damit steht der Beter allein gegen das ganze Volk.
Gedanken zum 4. Sonntag der Passionszeit: Laetare "Freue dich" von Barbara Kempnich
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele (Matthäus 20,28)
Für die Gedanken zum Tag bekommt man ein kurzes Bibelzitat als Ausgangspunkt, das dem jeweiligen Tag zugeordnet ist (hier „Laetare“= Latein: sich freuen). Zuerst huscht mir der Gedanke durch den Kopf: sich freuen? Weil Jesus diesen bitteren Weg gehen musste, sein Leben am Kreuz als letzten Dienst für die Menschen zu geben? Erstmal nicht so leicht.
Gedenken zum 3. Sonntag der Passionszeit Oculi
Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes (Psalm 25,15)
In Sodom brennt’s! Die ganze Stadt steht lichterloh in Flammen und Lot und seine Familie wollen die Stadt verlassen. Gott ermöglicht ihnen, den Flammen zu entkommen, weist die Familie jedoch an, nicht zurückzuschauen.
Gedanken zum 2. Sonntag der Passionszeit: Reminiscere "Gedenke" von Gisela Sauter-Ackermann
Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig (Lukas 10,38)
Gerade habe ich das Tagungshaus für die Jahrestagung der Bahnhofsmission gebucht. Wir werden uns im 2027 im „Martas Wittenberg“ treffen. Als Berliner:innen kennen wir auch das „Martas Berlin“ der Stadtmission. Der Name „Marta“ spielt an auf eine Geschichte aus dem Lukasevangelium.
Gedanken zum 1. Sonntag der Passionszeit: Invocavit "Er hat gerufen" von Ingo Grastorf
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1 Johannes 3,8b)
Dieser kurze Vers aus dem ersten Johannesbrief fasst in beeindruckender Klarheit zusammen, warum Jesus Christus in die Welt gekommen ist und beschreibt zugleich die Wirklichkeit, in der sich das Leben des Menschen vollzieht: Es gibt Werke des Teufels – und es gibt das rettende Handeln Gottes in Christus.
Gedanken zu Aschermittwoch von Josef Lüttig
Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn. (Römer 6,23)
Häufiger praktizieren gerade jüngere Menschen den „dry January“, ein Monat ohne Alkohol. Dann kann der Karneval ja kommen. Aber nach den „tollen Tagen“ schließt der Aschermittwoch an und mit ihm die klassische Fastenzeit, 40 Tage lang als Vorbereitung auf das höchste Fest der Christenheit, Ostern. Fastenzeit mit freiwilligem Verzicht auf das ein oder andere, was vielleicht der gesunden Lebensqualität nicht so guttut. In dieser Zeit kann eine wirkliche Chance liegen.
Gedanken zum Sonntag vor der Passionszeit: Estomihi "Sei mir" von Daniela Stumpe
Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31
Jesus befindet sich auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Auf seinem Weg Richtung Jerusalem folgen ihm Massen von Anhängern, voll höchster Erwartungen: „Dies ist der prophezeite König Israels! Er ist gekommen, um zu herrschen in Gerechtigkeit, Frieden und Güte“. Alles sieht nach einem Siegeszug aus.
Gedanken zum 2. Sonntag vor der Passionszeit von Christine Siegl
"Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.." (Hebräerbrief 3,15)
Der Bibelvers löst in mir gleich mehrere Assoziationen zu Erfahrungen in Bahnhofsmissionen aus: „Hier in der Bahnhofsmission zählt immer nur ‚Jetzt!‘ und ‚Sofort!‘
Gedanken zum letzten Sonntag nach Epiphanias von Hubertus Schönemann
"Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker. Doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir." (Jesaja 60,2)
In den letzten Nächten haben viele in manchen Regionen in Deutschland, wo es wenig Lichtverschmutzung gibt, das seltene Nordlicht genießen können. Das ist normalerweise nur in der Polarregion möglich. Farbiges Licht in der Dunkelheit, und das in der Jahreszeit, in der wir uns wieder auf längere Tage freuen! Ein wunderbares Erlebnis!
Gedanken zum 3. Sonntag nach Epiphanias von Josefine Scotti
" Es werden kommen vom Osten und vom Westen, vom Norden und vom Süden, die zu Tisch Sitzen werden im Reiche Gottes" (Lukas 13,29)
Dieser Bibelvers klingt wie ein Hoffnungsbild gegen den Zeitgeist. Während politische Debatten härter und Grenzen wieder stärker betont werden, spricht Jesus von einem Tisch, an dem alle Platz haben. Ohne Passkontrolle. Ohne Herkunftsnachweis. Einfach, weil sie Menschen sind.
Gedanken zum 2. Sonntag nach Epiphanias von Karen Hammerich
"Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade" (Johannes 1,16)
Der Vers „Von seiner Fülle haben wir alle genommen, Gnade um Gnade" (Joh 1,16) spricht von der unerschöpflichen Liebe Gottes, die sich in Jesus Christus zeigt.
Diese Fülle ist kein Besitz für wenige, sondern ein Geschenk für alle Menschen - unabhängig von ihrer Lebensgeschichte oder ihrer aktuellen Situation. „Gnade um Gnade" meint dabei eine Gnade, die nicht einmalig ist, sondern immer wieder neu, ohne Bedingungen und ohne Ende.
Gedanken zum Jahresanfang von Marieke Grupe
"Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder" (Römerbrief 8,14)
In uns allen gibt es etwas, das uns vorantreibt und besonders zur Zeit des Jahreswechsels denkt man nochmal mehr über dieses Etwas nach. Es ist eine Zeit, in der wir Bestehendes resümieren und neu denken. Eine Zeit für frische Kraft und Motivation für neue Ziele.
Gedanken zum Jahresanfang von Klaus-Dieter Kottnik
"Jesus Christus gestern und heut und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräerbrief 13,8)
Dass Jesus Christus zur christlichen Tradition gehört, wissen auch die Leute, die mit dem Glauben nichts am Hut haben. Er wird zumeist als guter Mensch angesehen, der vor 2000 Jahren Gutes an anderen Menschen getan hat, vielleicht nimmt man ihn sogar als Vorbild für gute Taten, die anderen Menschen helfen.
Gedanken zum Altjahrabend von Gerhard Brose
"Meine Zeit steht in deinen Händen" (Psalm 31, 16a)
Wenn wir an die Zeit denken, dann haben wir oft ein Stundenglas vor Augen. Der Sand rieselt, und so rieselt auch meine Zeit dahin, und ich kann die Zeit nicht aufhalten.
Am Ende eines Jahres halten wir inne – und schon wieder ist ein Jahr vorbei.
Gedanken zum Sonntag nach Weihnachten von Günter Hentschel
"Wir sahen seine Herrllichkeit,eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit" (Johannes 1,14b)
Gedanken zum vierten Advent von Hubertus Schönemann
"Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!" (Philipperbrief 4,4.5b)
Viele Menschen werden an Heiligabend eine Krippenfeier oder eine Christmette besuchen. Im Weihnachtsevangelium lässt der Evangelist Lukas den Engel zu den Hirten sprechen: „Fürchtet Euch nicht! Ich verkündige Euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll.“
Gedanken zum dritten Advent von Stefanie Feder
"Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe der Herr kommt ..." (Jesaja 40, 3.10)
und
"Eine Stimme ruft: / In der Wüste bahnt den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße / für unseren Gott" (Jesaja 40,3)
Im Oktober war ich in der marokkanischen Wüste unterwegs. Vorhandene Wege? Fehlanzeige.
Gedanken zum zweiten Advent von Jörn Hagen
"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lukas, 21,28b)
Aufrechten Hauptes und guten Muts – so wünschen sich viele Menschen durchs Leben gehen zu können, mit Selbstvertrauen, gut versorgt, gesund, möglichst erfolgreich und insgesamt zufrieden. Das gelingt manchen, aber durchaus nicht allen.
Gedanken zum ersten Advent von Gabriele Melchior
"Siehe, dein König kommt zu dir, er ist gerecht und hilft." (Sacharja 9, 9a)
Wer ist dieser Sacharja? Was hat der 2.500 Jahre alte Text mit uns heute noch zu tun? Und überhaupt, wen meint er mit König?
520 vor Christus ist eine spannende Zeit, die Israeliten kommen gerade aus dem Exil zurück in ihr eigenes Land. Viel ist zu tun, viel Aufbauarbeit zu leisten.
Gedanken zum letzten Kirchsonntag des Jahres von Peter Nagel
"Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen!" (Lukas 12, 35)
Jesus ist auf dem Weg, unterwegs von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt – damals noch zu Fuß, denn es gab noch keine Züge, in die Menschen einsteigen und zueinander reisen konnten.
Jesus lebt wie viele andere Menschen damals in der Erwartung, dass die Weltgeschichte alsbald ein Ende haben wird. Es ist aber ungewiss, wann es zu Ende sein wird.
Gedanken zum vorletzten Sonntag des Kirchenjahres von Karen Sommer-Loeffen
"Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!" (Philipperbrief 4,4)
Vor wenigen Tagen treffe ich am Rheinufer auf einen Mann mit einem Fotoapparat . "Ich mache Momentaufnahmen“, sagt er. Sein einziges Kriterium: Das Bild soll Freude ausdrücken!
Gedanken zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres von Axel Rolfsmeier
"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes heißen" (Matthäus 5,9) Die Ökumenische Friedensdekade" steht dieses Jahr unter dem Motto&nb[…]
Gedanken zum 20. Sonntag nach Trinitatis von Peter Nagel
"Vielmehr habe ich euch Freunde genannt" (Johannes 15,15)
In den Bahnhofsmissionen nennen wir die Menschen, die zu uns kommen Gäste. Wir nennen sie nicht Freunde. An diese Wortwahl musste ich in der vorletzten Woche denken,
Gedanken zum 19. Sonntag nach Trinitatis von Klaus-Dieter Kottnik
"Heile du mich Herr, so werde ich heil, hilf du mir, so ist mir geholfen" (Jeremia 27,14)
Außer in Berlin und Hessen, wird in allen Bundesländern entweder der evangelische Reformationstag am 31. Oktober oder der katholische Feiertag „Allerheiligen“ am 1. November begangen. Viele Menschen in unserem Land verbinden nicht mehr viel mit diesen Feiertagen, so dass hin und wieder auch Forderungen nach Abschaffung vor allem des Reformationstages gestellt werden, zuletzt sogar von einer bekannten Vertreterin der Christlich Demokratischen Union.
Gedanken zum 17. Sonntag nach Trinitatis von Gisela Sauter-Ackermann
"Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat" (1. Johannesbrief 5,4c)
Mit dem Glauben die Welt überwinden … Wollen wir das überhaupt? Macht das Sinn?
Gedanken zum 16. Sonntag nach Trinitatis von Marieke Grupe
"Aller Augen warten auf Dich, und Du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit" (Psalm 145,15)
Bereits in den vergangenen Wochen wurde an vielen Orten begonnen, Erntedank zu feiern und der Psalm zur Wochenlosung erinnert uns diesen Sonntag nochmal besonders daran. Doch irgendwie hatte ich beim Lesen auch einen faden Beigeschmack.
Aller Augen warten auf Dich und Du gibst ihnen ihre Speisen zur rechten Zeit.
Zur rechten Zeit? Was ist diese rechte Zeit?
Gedanken zum 15. Sonntag nach Trinitatis von Annette Meyns
"Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch" (1. Petrusbrief 5,7)
Sorgen kennen wir alle, aber viele unserer Gäste tragen oft mehr als nur einen schweren Koffer oder Rucksack. Armut, Krankheit, Sucht, Wohnungslosigkeit, Gewalterfahrungen, Angst vor dem Morgen, Einsamkeit
Gedanken zum 14. Sonntag nach Trinitatis von Ingo Grastorf
"Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat" (Psalm 103,2)
Dieser Vers aus Psalm 103 ist ein Aufruf an uns bzw. an unser Innerstes: „Lobe den Herrn, meine Seele!“ Nicht nur schnell dahingesagt, nicht nur äußerlich, sondern mit allem, was in uns ist – mit voller Seele sollen wir den Herrn loben. Einen Grund dafür benennt der zweite Satzteil, der genauso wichtig ist: „… und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“
Gedanken zum 13. Sonntag nach Trinitatis von Günter Hentschel
"Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" (Matthäus 25,40b)
In diesem Bibeltext geht es darum, Hilfebedarfe zu erkennen und Unterstützung gleich welcher Art wertzuschätzen. Jeder Christ soll anderen Menschen dienen - er soll Gutes tun
Gedanken zum 12. Sonntag nach Trinitatis von Stefanie Feder
"Die aber auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Flügel. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt" (Jesaja 40,31)
Gedanken zum 11. Sonntag nach Trinitatis von Klaus-Dieter Kottnik
"Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade" (1. Petrusbrief 5, 5b)
Kürzlich war das Bild eines der berühmtesten Menschen dieser Welt mit einer roten Mütze auf dem Kopf in den Zeitungen zu sehen, auf der sinngemäß stand, dass er immer recht habe. „Was für ein Angeber“, ist der erste Gedanke bei so einem Bild.
Gedanken zum 10. Sonntag nach Trinitatis von Constantin Schnee
"Glücklich das Volk, dessen Gott der Herr ist - das Volk, das er als sein Eigentum erwählt hat!" (Psalm 33,12)
Was für ein Satz! Kurz und so voller wichtiger, grundlegender, lebens-wichtiger Aussagen.
Solche inhaltsangereicherten Sätze kann sich kein Mensch ausdenken. So etwas findet sich nur in der Bibel, da bin ich mir sicher. Und wer in irgendeinem anderen Buch solche Sätze gelesen hat, der schicke sie mir unbedingt, damit ich dazulernen kann
Gedanken zum 9. Sonntag nach Trinitatis von Wiebke Turkat und Anna Federmann
"Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt. Und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern." (Lukas 12,48)
Verantwortung für das, was uns geschenkt wurde
Gedanken zum 8. Sonntag nach Trinitatis von Karin Stürznickel-Holst
"Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.." (Epheserbrief 5,8b.9)
Vor ein paar Tagen war ich bei einem Requiem in unserer Kirche. Gestorben war im Alter von 87 Jahren ein ehemaliger Lehrer, Ehemann, Familienvater, Camper, Opa, Naturfreund und eben auch Ehrenamtlicher in der Kirchengemeinde. So hatten wir uns kennengelernt.
Gedanken zum 7. Sonntag nach Trinitatis von Marieke Grupe
"So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen." (Epheserbrief 2, 19)
Gedanken zum 6. Sonntag nach Trinitatis von Jörn Hagen
"So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein." (EpJesaja 43,1)
Gedanken zum 4. Sonntag nach Trinitatis von Swetlana Berg
"Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es." (Epheserbrief 2, 8)
Dieser Vers aus dem Epheserbrief ist eine starke Zusage für jeden einzelnen Menschen – besonders in der täglichen Arbeit der Bahnhofsmission. Viele der Menschen, die hier Hilfe suchen, haben schwere Wege hinter sich: Obdachlosigkeit, Sucht, psychische Belastungen, Armut, Krankheit oder Einsamkeit. Oft erleben sie Ablehnung, Scham oder das Gefühl „versagt“ zu haben.
Doch genau in diese Lebenslagen hinein spricht Paulus eine Botschaft der Hoffnung und Würde
Gedanken zum 4. Sonntag nach Trinitatis von Gerhard Brose
"Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi." (Galatherbrief 6,2)
Mir hat auch keiner geholfen. Diesen Satz habe ich in meiner Kindheit oft gehört. Die Erfahrung dahinter: Ich musste alleine klar kommen. Und die Folgerung: dann komm du auch alleine klar. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.
Das enttäuschte Leben redet so. Leben ist eben ein Kampf, bei dem man sich Mitgefühl nicht leisten kann. So macht man sich hart, und eines Tages spüre ich mein eigenes Leben nicht mehr, und so auch nicht das Leben der Anderen.
Gedanken zum 3. Sonntag nach Trinitatis von Robert Klebes
"Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist." Lukas 19,10
Lukas berichtet an dieser Bibelstelle die hinreichend bekannte Begegnung von Jesus mit dem Zöllner Zachäus in Jericho. Plakativ könne man davon sprechen, dass Jesus herging und klassische Sozialarbeit in unserem Verständnis machte: Er ging zu einem, der „am Rande der Gesellschaft steht“, um mit ihm gemeinsam eine Teilhabe am Leben in „der Mitte der Gesellschaft“ möglich zu machen. Hat das Wirken von Jesus somit 1:1 eine Vorbildfunktion für die Arbeit der Bahnhofsmission
Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis von Leif Murawski
"Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! ich werde euch Ruhe geben." Matthäus 11,28
Dieses Wort Jesu steht in einem brisanten Kontext, der nicht übergangen werden darf: Es geht um Johannes den Täufer, der zu dieser Zeit im Gefängnis saß. Bereits Johannes hatte Unbequemes verkündet und gelehrt, weshalb Herodes Antipas ihn gefangen nahm. In der faszinierenden Oper „Salome“ von Richard Strauß, nach dem Drama von Oscar Wilde, kann man eine Vision der näheren Umstände und des weiteren Geschehens erfahren, die zu der Hinrichtung des Johannes führten.
Gedanken zum 1. Sonntag nach Trinitatis von Daniela Stumpe
"Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich." (Lukas 10,16a)
Diese Worte gab Jesus seinen Jüngern mit, als er sie losschickte, Gottes Botschaft in die Welt zu tragen. Er machte den Jüngern, ganz durchschnittlichen Menschen, bewusst: Es gibt jemanden und etwas, das hinter euch steht und euch Halt gibt. Auch wenn ihr angegriffen, gemobbt, lächerlich gemacht werdet. Ihr seid verbunden mit einer Quelle, die Kraft gibt, die stärkend und heilend wirkt auf euch und auf die, die euch hören
Gedanken zu Trinitatis von Doris Vogel-Grunwald
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“ 2. Kor. 13, 13
Mit diesem Gruß beginnt an vielen Sonntagen in evangelischen Kirchen die Predigt – und erinnert uns an das besondere unseres christlichen Glaubens, das wir an diesem Sonntag besonders in den Fokus stellen: Trinitatis.
Sicherlich ist Ihnen das auch schon öfters begegnet – im Winter- oder Sommerschlussverkauf: „By one – get three“ oder in Deutsch: „Nimm drei – bezahl eins“? War ich bisher unentschlossen, bekomme ich nun Drei für Eins – ohne „Mehraufwand“ ohne mich für eins explizit entscheiden zu müssen – was für ein zusätzliches Geschenk!
Gedanken zum Tag von Karen Hammerich
Die Erde ist voll der Güte des Herrn - Psalm 33-5
Was für eine wunderbar tröstliche Aussage, die das Herz mit Freude erfüllt, die Seele tröstet und den Kopf befreit von düsteren Gedanken. Von jenen Gedanken, die sich hineingedrängt haben, ohne zu fragen, ohne gewollt zu sein und dort die Macht an sich reißen, als würde es nichts mehr geben, was neben ihnen noch Bestand hätte. Gedanken, die das Herz und die Seele belasten und die Sicht für das Schöne nur allzu erfolgreich verschleiern. Der Blick auf die Welt nährt sie. Der Blick auf eine Welt, die klimatisch dem Untergang geweiht zu sein scheint, in der sich Macht, Gier, Korruption und Narzissmus als treibende Kräfte erweisen und in der Ehrlichkeit und Fairness scheinbar nur noch eine Nebenrolle spielen.
Gedanken von Gabi Melchior zum 5. Sonntag nach Ostern Rogate ("Betet/Bittet)"
Wie halten Sie es mit dem Gebet?
„Wie halten Sie es mit dem stillen Gebet nach der Predigt, werter Monsignore?“ fragte der Diakon den langgedienten Priester. „Ach“, antwortete dieser, „ich setzte mich würdevoll, falte die Hände, beuge den Kopf und zähle langsam bis 30. Dann sage ich salbungsvoll Amen.“
Wie halten Sie es mit dem Gebet? Beten Sie täglich, zu einem freudigen Anlass oder in Krisensituationen? Ist Beten in unserer postmodernen Zeit überhaupt noch angemessen oder nur ein übriggebliebenes Relikt für religiöse Gemeinschaften?
Gedanken zum 04. Sonntag nach Ostern - Cantate ("Singt") von Christine Siegl
"Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder" Psalm 98,1
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie kennen sicherlich viele Beispiele für die wundersame Wirkung von Musik oder Gesang: das beruhigende Schlaflied, mit dem eine Mutter ihr Kind in den Schlaf wiegt, das anrührende „Stille Nacht, Heilige Nacht“, das im Heiligabend-Gottesdienst viele zu Tränen rührt, das kraftvolle „we shall overcome“ der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, das sich gegen pädagogische Demütigung wehrende „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd, oder Whitney Houstons hinreißende Liebeshymne „I Will Always Love You“. Lieder und Musik bewegen uns.
Gedanken zum 1. Sonntag nach Ostern von Heike Müller
Wie die neu geborenen Kindlein." - 1. Petrusbrief 2,2
Wir begehen am 27.April den 1. Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti. Heißt übersetzt wie die Neugeborenen.
Ich bin happy, Christus hat den Tod überwunden und lebt! Dies ist Hoffnung. Petrus schreibt diesen Brief, um uns Christen zu ermutigen, den Sinn unseres Lebens in Christus zu finden. Petrus vergleicht das Verlangen nach Gottes Wort – wie bei einem neugeborenen Kind -gierig an der Brust der Mutter zu saugen.
Gedanken zum Ostersonntag von Barbara Kempnich
"Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle." - Offenbarung 1, 18
Osterfreude: „siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Im Frühling entfaltet sich jedes Jahr ein unglaubliches Wunder. Die Pflanzen wachsen mit großer Kraft; Knospen knallen quasi über Nacht aus den Zweigen; kahles Geäst trägt plötzlich zartes, grünes Laub. Die Vögel begrüßen das Tageslicht mit Jubel. Überall in der Natur ist Aufbruch, Fruchtbarkeit und Zuversicht spürbar. Das können wir sehen.
Gedanken zum Karfreitag von Dr. Gisela Sauter-Ackermann
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben" (Johannes 3,16)
Karfreitag ist ein Tiefpunkt. In katholischen Kirchen schweigen Glocken und Orgel. Die Kerzen bleiben aus und der Weihwasserkessel ist leer. Denn wir denken an das grausame Schicksal eines zu Unrecht festgenommen, verurteilten, gefolterten und schließlich qualvoll Ermordeten.
Gedanken zum 05. Sonntag der Passionszeit von Birgit Persch-Klein
Schaffe mir Recht Gott ! Psalm 43,1
Schauen Sie sich mal das Video von Udo Lindenberg "Ganz anders feat. Jan Delay“ an: Dort versucht ein Mann, unter Aufgebot aller möglichen Verkleidungen, verzweifelt Zutritt zu einem Club zu erlangen. Jedes Mal wird er vom Türsteher abgewiesen. Am Schluss… aber sehen Sie selbst.
Gedanken zum 04. Sonntag der Passionszeit von Stefanie Mergelmeyer
"Freuet euch mit Jerusalem" Jesaja 66,10
Heute ist der 4. Sonntag der Passionszeit, auch bekannt als Laetare. Es ist ein besonderer Tag im Kirchenjahr. "Laetare" bedeutet "Freue dich" und ist eine Einladung zur Freude und Hoffnung inmitten der Fastenzeit. Es ist ein Moment des Innehaltens und der Vorfreude auf das kommende Osterfest.
Gedanken zum 3. Sonntag der Passionszeit von Professor Bernd Lutz
"Meine Augen schauen immer auf den Herrn" Psalm 25,15
Wenn meine Augen immer auf den Herrn schauen, ergibt sich eine ganz eigene Perspektive. Demensprechend heißt es in einem Gebet: „Gott, lass uns die Welt im Licht deiner Weisheit sehen“. Diese Sichtweise ist anders als die oftmals Gängige. Sie ist nicht bestimmt von den Defiziten und von all dem, was schlecht läuft. Sie ist bestimmt von den Möglichkeiten und Gottes liebendem Blick auf alles.
Gedanken zum 2. Sonntag der Passionszeit von Dr. Hubertus Schönemann
Gedenke, JHWH, an dein Erbarmen und an Deine Hulderweise, wahrlich, von Ewigkeit her sind sie (Psalm 25,6)
Die Österliche Bußzeit hat begonnen. Sie ist nicht nur eine äußerliche terminliche Vorbereitung auf das Osterfest. Nicht nur eine Zeit zum Entschlacken, damit ich meine Pfunde loswerde oder mal schaue, ob ich ohne Alkohol noch sein kann. Die vierzig Tag sind eine Einladung auszutesten, was auf einer viel tieferen Ebene in meinem Leben langfristig Bestand hat. Was ist meine Bestimmung, was ist mein ureigener Weg? Oder aktiver formuliert: Wie kann ich als Mensch und als Christ:in in dieser Zeit leben? Was braucht es durch mich, hier und heute?
Gedanken zum 1. Sonntag der Passionszeit von Martin Weimann
"Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören." (Psalm 91,15)
Nach Lesen der heutigen Losung führen mich meine Gedanken geradewegs in die Wirren des Jetzt und die damit verbundene Notwendigkeit gelingender Kommunikation. Schwer kann ich mich nun davon lösen. Sie flüstern mir ein, genauer hinzuschauen und nachzufragen:
Gedanken zum Sonntag vor der Passionszeit von Axel Rolfsmeier
Ohren auf! Augen auf! NEIN sagen
Die Bundestagswahl hat es bestätigt, jede 5. Person hat eine in Teilen (geht das teilweise) rechtsextreme Partei gewählt. Statistisch jede/r Fünfte wählte eine NaziPartei.
Gedanken zum 2. Sonntag vor der Passionszeit von Dr. Peter Nagel
„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht“ (Hebräer 3, 15)
Der Vers beginnt mit dem Wort „Heute“. Doch welches „Heute“ ist gemeint?
Was für ein Tag ist das heute, heute am 23. Februar?
Am Wahltag wird uns dieses Wort zugesprochen. Hören wir in unserem Herzen bei der Entscheidung, wem wir unsere zwei Stimmen geben, auf die Stimme Jesu? Auf seine Worte und Taten der Nächstenliebe, auf zu neuen Wegen für Gerechtigkeit, zur Integration von Ausgegrenzten?
Gedanken zum 3. Sonntag vor der Passionszeit von Dr. Gisela Sauter-Ackermann
„Not sehen und Handeln“ Lukas 10,29 - 37
Die meisten Menschen, egal ob christlich oder nicht, kennen die biblische Geschichte vom barmherzigen Samariter.
Jesus erzählt diese Gleichnis, um das Gebot der Nächstenliebe zu erklären. In einer Debatte um die richtige Auslegung jüdischer Gesetze hatte ihm jemand die provokante Frage gestellt, wer denn der Nächste oder die Nächste ist, dem ich mich in Liebe zuwenden soll.
Gedanken zu Maria Lichtmess von Heike Müller
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert; nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." Micha 6,8
Ich finde das Buch Micha ist aktueller denn je. Wieder Krieg in Israel – es war damals schon ein Konfliktgebiet. Dort wurde immer schon um die Macht gerungen. Die Sehnsucht nach Frieden und ein Symbol für den Frieden waren damals schon groß. „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen“ ist in Micha 4,3 zu lesen. Zu DDR-Zeiten trugen manche Christen, das Symbol, auf kleinen Aufnähern als Hoffnungszeichen. Es ist immer noch ein großes Geschenk, dass wir ein vereinigtes Deutschland haben, durch eine friedliche Revolution. Die Demokratie darf NICHT scheitern!
Gedanken zum 3. Sonntag nach Epiphanias von Dr. Hubertus Schönemann
Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60, 2b
Im Winter vermissen viele die Sonne. Ab 21.12., da geht’s wieder aufwärts, da werden die Tage länger und die Nächte wieder kürzer. Im Frühling strecken sich dann alle nach den ersten Sonnenstrahlen aus, die Parks sind voll, viele sitzen in der Außengastro, auch wenn sie die dicke Jacke anbehalten müssen. Die Sonne bringt die Lebensgeister in Schwung, sie wärmt, das Leben ist gleich ganz anders, wenn es nicht dunkel und neblig ist.
Gedanken zum 2. Sonntag nach Epiphanias von Doris Vogel-Grunwald
„Denn aus seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade“ Joh. 1,16
Gnade – was für ein „großer“ Begriff! Meine erste Frage ist: versteht diesen Begriff heute noch jemand? Und wenn, wie denn?
Johannes der Täufer kündigt in diesem Kontext den Sohn Gottes an, er beschreibt Jesus als „eingeborenen Sohn vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Da ist wieder dieses Wort: Gnade.
Die dann beschriebene Fülle bezieht sich also auf Jesus Christus, der – allen, die an ihn glauben - Quelle dieser Gnade ist und wir eben davon profitieren.
Gedanken zum 1. Sonntag nach Epiphanias von Klaus-Dieter Kottnik
„Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder“ Römer 8,14
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Schweizer Dichter Kurt Marti hat einmal einen sehr eindrücklichen Satz niedergeschrieben, der eine tiefe Wahrheit wiedergibt: „Denn wer glaubt, glaubt an Wunder“. Er meint damit nicht solches Verhalten, von dem manche Menschen sich ganz und gar bestimmen lassen, dass es unvorstellbare Erscheinungen gibt. Auch wird manchmal etwas, das ein bisschen naiv erwartet wird, mit Wunder bezeichnet. Wer sich für klug hält, belächelt Menschen, die an Wunder glauben.
Gedanken zum Altjahrabend von Günter Hentschel
"Meine Zeit steht in deinen Händen" (Psalm 31, 16a)
Zeit vergeht - sie bleibt nicht stehen. Die Weihnachtszeit ist vorbei und wir befinden uns gerade vor dem Wechsel in ein neues Jahr. Ein neuer Zeitabschnitt beginnt. Was aber ist Zeit? Rein technisch gesehen ist es ein Abschnitt unseres Lebens - messbar und ausrechenbar mit Hilfe von Kalender und Uhr. Ich habe keine Zeit sagen wir während des Jahres so schnell und unbedacht dahin; jetzt aber liegt ein neues Jahr vor uns, das wir zeitlich gestalten können und sollten.
Gedanken zur Weihnacht 2024 von Klaus-Dieter Kottnik
„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch: freuet euch! Der Herr ist nahe!“ (Philipper 4,4)
Liebe Leserin, lieber Leser,
schon lange nicht mehr haben wir solche gut gemeinten Worte gebrauchen können wie dieses Jahr. „Freuet euch! Fürchtet euch nicht!“ Das ist die grundlegende Weihnachtsbotschaft.
Gedanken zum 3. Advent von Wiebke Turkat und Anna Federmann
Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig (Jesaja 40,3.10)
Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig.
Ein Wort des Propheten aus längst vergangener Zeit, das Mut machen sollte – und heute in unsere Adventszeit hineinspricht.
Es ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Die Erwartungen an Weihnachten sind jedes Jahr groß: Wir schmücken unsere Häuser, machen es uns und unseren Lieben behaglich. Doch worauf warten wir eigentlich? Auf eine „heile Welt“, die sich über Nacht einstellt? Jedes Jahr aufs Neue?
Gedanken zum 2. Advent von Dr. Hubertus Schönemann
Seht auf und erhebt eure Häupter weil sich eure Erlösung naht (Lk 21,28b)
Der Vers ist Abschluss einer Rede, in der Jesus im Lukasevangelium in apokalyptischen Bildern, z. B. Zerstörung und Krieg, die Endzeit ankündigt. „Wenn ihr das alles seht …“ Am Ende des Jahres 2024 entsteht so der Eindruck einer großen fundamentalen Umwälzung.
Gedanken zum 1. Advent von Christian Bakemeier
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. (Sacharja 9, 9a)
Liebe Leserinnen und Leser,
spüren Sie in diesen dunklen Zeiten wie ich eine große Sehnsucht nach Frieden und Verständigung auf der Welt und spüren sie gleichzeitig auch eine große Ratlosigkeit, wie diese zu erreichen sind? Zu viel Schlimmes passiert, zu unvermittelbar scheinen viele Interessensgegensätze, zu wenig Raum für gemeinsame Lösungen unter den Menschen scheint vorhanden.
Gedanken zur Tageslosung vom 16.10.2024 von Barbara Ziegler
Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass.
Sprüche 15,17
Das Kraut zu schätzen anstelle des gemästeten Ochsen: Dieser Spruch gefällt mir.Vielleicht liegt es daran, dass es in meiner Familie eine Tradition mit Sauerkraut gibt. Früher war es mein Vater, der es eingestampft hat: gehobeltes Kraut, grobes Salz und Zwiebelringe
Gedanken zum Buß- und Bettag von Ingo Grastorf
"Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi." 2 Korintherbrief 5,10a
Das Kirchenjahr neigt sich seinem Ende zu und mit ihm geraten nochmals große Themen in den Blick. Es geht um Leben und Tod, um Schuld und Erlösung und wie am heutigen Buß- und Bettag um das Gericht Gottes.
Gedanken zum 23. Sonntag nach Trinitatis von Ingeborg Götz
"Dem König aller Könige und Herren aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, dem sei Ehre und ewige Macht." (1. Timotheus Brief 6, 15b.16a.c.)
Bei meinem letzten Urlaub besuchte ich mit meinem Mann die Matthiaskirche von Ungarn in Budapest. Sie war die Krönungskirche von Sissi und Franz-Joseph. Zur damaligen Zeit bestimmt ein beeindruckendes Schauspiel.
Gedanken zum 22. Sonntag nach Trinitatis von Klaus-Dieter Kottnik
"Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte." Psalm 130,4
Gedanken zum 21. Sonntag nach Trinitatis Axel Rolfsmeier
"Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Römerbrief 12,21
Gedanken zum 20. Sonntag nach Trinitatis von Heike Müller
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert; nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." Micha 6,8
Gedanken zum 18. Sonntag nach Trinitatis von Christine Siegl
„Der Engel des Herrn lässt sich nieder bei denen, die dem Herrn mit Ehrfurcht begegnen. Er schützt sie von allen Seiten und rettet sie.“ (Psalm 34,8 – Basisbibel)
Gedanken zum 17. Sonntag nach Trinitatis Karin Stürznickel-Holst
"Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat." 1. Johannesbrief 5, 4c
Gedanken zum 16. Sonntag nach Trinitatis von Christine Siegl
„Jesus rief mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus.“ Joh 11, 43+44
Gedanken zum 15. Sonntag nach Trinitatis von Jörg Hagen
"Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch." 1. Petrusbrief 5,7
Gedanken zum 14. Sonntag nach Trinitatis Bernd Lutz
"Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat." Psalm 103,2
Gedanken zum 13. Sonntag nach Trinitatis von Stefanie Feder
"Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." Matthäus 25,40b
Gedanken zum 12. Sonntag nach Trinitatis von Daniela Stumpe
"Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." Jesaja 42, 3a
Gedanken zum 11. Sonntag nach Trinitatis von Constantin Schnee
„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ 1. Petrusbrief 5,5b
Gedanken zum 10. Sonntag nach Trinitatis von Bruno Nikles
“Ich sage zum Herrn: Du meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.” Psalm 91, 2
Gedanken zum 9. Sonntag nach Trinitatis von Ingo Grastorf
"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern." Lukas 12,48
Gedanken zum 8. Sonntag nach Trinitatis von Peter Nagel
„Wandelt als Kinder des Lichts;
die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“ (Epheserbrief 5,8b.9)
Gedanken zum 7. Sonntag nach Trinitatis von Constantin Schnee
„Glücklich ist, wer sich um den Hilflosen kümmert. Wenn er eines Tages selbst ins Unglück stürzt, wird der Herr ihn retten.“ Psalm 41 Vers 2 Übersetzung Basis Bibel
Gedanken zum 6. Sonntag nach Trinitatis von Gisela Sauter-Ackermann
„Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben“ (Paul Gerhard)
Gedanken zum 5. Sonntag nach Trinitatis von Günter Hentschel
"Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es." Epheserbrief 2,8
Gedanken zum 4. Sonntag nach Trinitatis von Stefanie Feder
“Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.” Galatherbrief 6,2
Gedanken zum 3. Sonntag nach Trinitatis von Christian Bakemeier
“Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.” Lukas 19,10
Gedanken zum 2. Sonntag nach Trinitatis von Axel Rolfsmeier
"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." Matthäus 11,28
Gedanken zum 1. Sonntag nach Trinitatis von Barbara Kempnich
"Wer euch hört, der hört mich und wer euch verachtet; der verachtet mich." (Lukas 10. 16a)
Gedanken zu Trinitatis von Ingeborg Götz
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“ (2. Kor. 13,13)
Gedanken zu Pfingstsonntag von Klaus-Dieter Kottnik
"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr." Zebaoth Sach.4,6b
Gedanken zum 6. Sonntag nach Ostern von Hubertus Schönemann
„Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und gib mir Antwort!" Psalm 27,7
Gedanken zu Himmelfahrt von Barbara Ziegler
“Der HERR hatte sie fröhlich gemacht.” Esra 6,22
“Seid allezeit fröhlich.” 1.Thessalonicher 5,16
Gedanken zum 5. Sonntag nach Ostern Rogate von Jörg Hagen
"Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet." Psalm 66,20
Gedanken zum 4. Sonntag nach Ostern von Karen Sommer-Loeffen
Die Kraft der Dankbarkeit
„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch“ 1. Thessalonicher 5:16-18.
Gedanken zum 3. Sonntag nach Ostern Jubilatae von Heike Müller
"Jauchzet Gott, alle Lande!" Psalm 66,1
Gedanken zum 2. Sonntag nach Ostern von Gisela Sauter-Ackermann
„Die Erde ist voll der Güte des Herrn“ Psalm 33,5
Gedanken zum 1. Sonntag nach Ostern von Doris Vogel-Grunwald
"Wie neugeborene Kinder." 1. Petrusbrief 2,2
Gedanken zum Ostersonntag von Klaus-Dieter Kottnik
"Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle“ Offenbarung 1,18
Gedanken zum Karfreitag von Constantin Schnee
“Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.”
Die Bibel, Johannesevangelium Vers 16
Gedanken zum 6. Sonntag der Passionszeit von Bruno Nikles
„Der Menschensohn muss erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat." (Johannes 3, 14 b.15)
Gedanken zum 5. Sonntag der Passionszeit von Wiebke Turkat und Anna Federmann
"Schaffe mir Recht, Gott!" Psalm 43,1
Gedanken zum 3. Sonntag der Passionszeit von Daniela Stumpe
"Meine Augen sehen stets auf den Herrn." Psalm 25, 15
Gedanken zum 2. Sonntag der Passionszeit von Christine Siegl
"Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!" (Ps 25,6)
Gedanken zum 1. Sonntag der Passionszeit von Karin Stürznickel-Holst
"Allen, die nach mir schreien, werde ich antworten. Ich werde für sie da sein in der Bedrängnis. Ich schnüre sie los und verleihe Ihnen Würde."
Psalm 91, 15 –Bibel in gerechter Sprache
Gedanken zum Aschermittwoch von Barbara Ziegler
"Umsonst habt ihr`s empfangen, umsonst gebt es auch." Matthäus 10,8
Gedanken zum 2. Sonntag vor der Passionszeit von Peter Nagel
„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.“ (Hebr 3,15)
- Eine Warnung durch ein negatives historisches Vorbild -
Gedanken zum letzten Sonntag nach Epiphanias von Bruno Nikles
„Über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir." (Jesaja 60, 2b)
Gedanken zum Jahresbeginn von Gisela Sauter-Ackermann
Der Januar kleidet sich grau in grau. Kurze Tage, kalt und nass. Die Weltlage passt dazu
Gedanken zum neuen Jahr von Klaus-Dieter Kottnik
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)
Gedanken zum Altjahrabend von Klaus-Dieter Kottnik
Meine Zeit steht in deinen Händen. (Ps 31,16a)
Gedanken zum 4. Advent von Günter Hentschel
„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ (Phil 4,4.5b)
Gedanken zum 3. Advent von Heike Müller
"Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig." Jes 40,3.10
Gedanken zum 2. Advent von Christian Bakemeier
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lk 21,28b)
Gedanken zum letzten Sonntag des Kirchenjahres von Hubertus Schönemann
„Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen." (Lk 12,35)
Gedanken zum vorletzten Sonntag des Kirchenjahres von Heike Müller
„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi." (2 Kor 5, 10a)
Gedanken zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres von Ingeborg Götz
„Christus spricht: Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen." (Matthäus 5,9)
Gedanken zum 22. Sonntag nach Trinitatis von Bettina Spahn
„Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte." (Psalm 130,4)