"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes heißen" (Matthäus 5,9)
Die Ökumenische Friedensdekade" steht dieses Jahr unter dem Motto "Komm den Frieden wecken".
Ja wir machen wir das? Den Frieden wecken! Schläft er denn?
Man hat schon den Eindruck wenn man in die Welt schaut: Israel und Gaza … . Schauen wir weiter südlich nach Sudan -. ein von der Welt mehr oder weniger vergessener Krieg. Schauen wir nach Osten in die Ukraine: Überall Krieg und die Abwesenheit von Frieden. Und ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass der Krieg immer nur beendet wird für einen Deal, wie der größte Deal Maker uns gerade erst wieder erklärt hat. Ist das denn Frieden oder ist es einfach die Abwesenheit von kriegerischen Maßnahmen?
Ich bin ratlos, ich fühl mich ohnmächtig. Und dann fallen mir auf einmal Lieder oder Gedichte ein.
Zu allererst das Gedicht von Wolfgang Borchert, welches er direkt nach Kriegsende geschrieben hat und das so eindrücklich beginnt :
Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!
Davon hat sich Konstantin Wecker sicher inspirieren lassen, als er sein Lied „SAGE NEIN“ geschrieben hat. Oder das wunderbare Lied „ES IST AN DER ZEIT“, welches viele schon interpretiert haben.
Oder Georg Danzer der fordert „GEBT´S UNS ENDLICH FRIEDEN“.
Mich berührt am meisten das wunderschöne „Verleih uns Frieden gnädiglich“ mit der neuen Melodie von Matthias Nagel.
Es berührt Herz und Seele diese Lieder zu hören. Einfach mal reinhören! Oder Gedichte zu lesen oder Frieden in der Kunst zu suchen. Mach Dich auf die Suche - es weckt vielleicht auch den Frieden – den in Dir!
Shalom, Peace be with you, Friede sei mit Dir, Pace

Axel Rolfsmeier
tätig als Fortbildner für die Bahnhofsmission
